Kommunikation und innere Haltung

Treffen zwei Menschen aufeinander: ein für die Arbeit bereiter Bauer und ein in der Wiese liegender Erholungssuchender. Der Bauer fühlt sich nach eigenem Bekunden vom ‘herumliegenden Faulenzer’ provoziert und hätte wohl gerne, dass dieser ihm vor der Nase verschwindet. Nicht im Ansatz gelingt ihm, diesen Wunsch an den sein Gegenüber heran zu tragen. Zu sehr lässt er sich von der Überzeugung leiten, dass seine Sicht der Welt die einzig richtige sein muss.

Durch die Augen eines Anderen betrachtet wird die Welt anders aussehen und andere Lebensweisen ermöglichen. Hätte der arbeitsame Bauer diese Haltung, dann könnte er sicher lockerer mit der vorgefundenen Situation umgehen. Er müsste sich nicht provoziert fühlen.

Was, wenn aus dem ‘herumliegenden Faulenzer’ ein ‘Mensch auf Augenhöhe’ würde? Und dieser Mensch liegt nun auf der Wiese des Bauern? Unser Bauer könnte dem Erholungssuchenden den Wunsch nahebringen, sich einen anderen Platz für seine Ruhepause auszusuchen. Vollkommen unaufgeregt, aber klar und deutlich. Mit der Chance, dass der Wunsch auch noch in Erfüllung geht.

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