Wo gewirtschaftet wird, da fallen schon mal Späne. So kann man im Blick (Schweiz)[1] lesen
Ausreisewillige EU-Arbeitnehmer sind meist gut ausgebildet, gesund, frei von familiären Verpflichtungen. Arbeitsuchende in der Schweiz hingegen haben Kinder, pflegebedürftige Eltern oder an dere Handicaps. Werner Vontobel, blick.ch, 28.02.2010
Wie weit wollen wir noch gehen, wenn es um das goldene Kalb geht? Ist das gemeint, wenn wir uns über ‘Nachhaltigkeit’ in der Wirtschaft verausgaben?
Eine der häufigsten Fragen in Führungstrainings: wie motiviere ich meine Mitarbeiter? Mit einem packenden Vortrag in bildreicher Sprache gibt Dan Pink eine Antwort. Dabei stellt er fest:
‘There’s a missmatch between what science knows and what business does’
Wer wissen möchte, wo dieser Unterschied liegt, der nehme sich die 18:40 Minuten Zeit -- es lohnt.
Wer zu früh zahlt, den bestraft der Cash Flow. Und wenn alle später zahlen, dann sind wir uns gegenseitig wie eine billige Bank.
In BusinessWeek[1] habe ich gelesen: ‘Verzögern Sie Zahlungen an Lieferanten, um den Cash Flow zu verbessern‘. Am Beispiel eines Herstellers für Kartoffelchips wird diese einfache Formel hergeleitet. Analysen ergaben, dass dieser Hersteller seine Rechnungen immer pünktlich bezahlt hatte. Die Aussenstände gingen aber immer verspätet ein. Hieraus wurde dann die Lösung abgeleitet: ‘Bezahle deine Lieferanten niemals pünktlich’.
Dieses einfache Rezept ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, nicht aus der Luft gegriffen.
Bei business-wissen.de[2] wird ein Gegenentwurf zum Thema ‘Liquidität sichern’ gemacht: ‘Gute Gespräche gegen schlechte Zahlungsmoral‘. Mit fünf Tipps für ein effizientes telefonisches Mahnwesen bekommt man hier konkrete Hinweise, um die Aussenstände klein zu halten. Allerdings geht der Autor davon aus, dass wir uns das Geld bei der Bank leihen sollten.
Konsequent zu Ende gedacht gefällt mir der erste Vorschlag besser: ich bekomme mein Geld von den Kunden nicht, bezahle aber auch keine Rechnungen mehr. So sind wir alle großzügig und werden reich beschenkt – Banken brauchen wir dann nicht mehr.