Jeder kann was er kann
Eigentlich für Kinder gemacht, zeigt die Sesamstrasse unter Mitwirkung von Herbert Grönemeyer wie Begegnungen auf Augenhöhe zu verstehen sind. So gesehen ganz einfach, denn ‘jeder kann was er kann’.
Gedanken und Fakten zum Thema ‘Teamentwicklung’
Eigentlich für Kinder gemacht, zeigt die Sesamstrasse unter Mitwirkung von Herbert Grönemeyer wie Begegnungen auf Augenhöhe zu verstehen sind. So gesehen ganz einfach, denn ‘jeder kann was er kann’.
Es soll Kollegen geben, die sich als Spürhunde für Probleme und als Helden bei deren Lösung hervortun. Klingt nach wirklich guten Eigenschaften.
Im Harvard-Business-Manager[1] fand ich einen Artikel, der diese eifrigen Kollgen als möglicherwiese am Münchhausen-Syndrom erkrankt identifiziert. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie Probleme selbt verursachen, um danach als Experten für deren Lösung aufzutreten.
So werden falsche Informationen und Ergebnisse durch die Hintertür eingebracht. Die dadurch entstehenden Probleme werden zielsicher vom Verursacher selbst aufgespürt. Heroisch werden die richtigen Informationen geliefert. Und alle loben den hilfreichen Kollegen.
Also Vorsicht, wenn
Quellen:
Bei den ‘Tagesthemen-Awards’ hat in der Kategorie ‘Schlussstück’ ein Beitrag gewonnen, der das Thema Team in besonders beindruckender Weise aufgreift – ‘Teambildung: Der Weg des Putzens’[1]. Ein Firmenchef putzt täglich mit eigenen Händen die Toiletten in seinem Unternehmen. Anfangs alleine, mittlerweile machen die Angestellten eifrig mit. Dabei handelt es sich nicht um ein Sparprogramm, sondern um die Lebensphilosophie des Firmenchefs.
Durch den direkten Kontakt der Haut mit dem Schmutz werde die Bescheidenheit erhalten. Das gemeinsame Putzen habe die Mitarbeiter näher zusammen gebracht.
Zum Nachdenken hier eine Aussage aus dem Video:
Ich wünsche mir eine harmonische Gesellschaft. Dazu muss jeder weniger an seine Rechte, und mehr an seine Pflichten denken. Aber heute wollen viele immer mehr Rechte, dabei erfüllen sie kaum ihre Pflichten.
Shuzaburo Kagiyama, der putzende Firmenchef
Quellen:
Bei karrierebibel.de[1] finden sich ein Artikel, der sich auf eine Studie zur Zusammenarbeit über die Generationen hinweg bezieht. In der Studie wurde 4 Jahrgangsgruppen untersucht.
Ein Ergebnis der Studie ist, dass 63% der befragten Arbeitnehmer Teams für produktiver halten, wenn sie aus allen Jahrgangsgruppen gemischt sind. Die Erklärung dafür ist, dass mit Anteilen von 85%-91% das persönliche Gespräch als bevorzugte Kommunikationsform gesehen wird. Und das in Zeiten von (virtuellen) Social Networks!
Damit die jeweiligen Altersgruppen gemäß ihren Stärken und Schwächen im Team richtig eingesetzt werden können, gibt es in den genannten Artikeln eine Tabelle mit den entsprechenden Zuschreibungen. Richtige Überraschungen sind die Ergebnisse nicht, wenn man sich den Zeitgeist der entsprechenden Jugendjahre jeder einzelnen Gruppen vor Auge führt.
Woran zu arbeiten wäre: die Generation X (Jahrgänge 1965-1978) gilt als faul (die Null-Bock-Generation eben) und die Generation Y (Jahrgänge 1979-2000) als antriebsarm (die Bespaßung fordert ihren Tribut). Möge uns die durchsetzungsstarke und engagierte Boomer-Generation noch eine Weile erhalten bleiben.
Ein abschliessender Hinweis: für real existierende Personen in einem Team können die Abweichungen von den erhobenen Stärken und Schwächen so groß werden, dass man mit der Schablone nicht angemessen arbeiten kann.
Quellen: