Stehst Du Dir selbst im Weg?

frost

Es sind nur noch wenige Stunden, zu denen ich die Geschenke kaufen kann. Habe ich noch nicht erledigt, weil ich in einem echten Dilemma stecke.

Ich hasse jede Form von Zwang. Für mich fühlt sich ein fester Termin für das Schenken aber genau so an. Andererseits finde ich es schön, wenn ich mir nahe stehenden Menschen eine Freude machen kann.

Jedesmal wenn ich mich aufmache Geschenke zu kaufen, dann werde ich unruhig. Ich unterwerfe mich doch keinen Konventionen. Da mache ich nicht mit. Also heute kann ich mir diese Blöße nicht geben.

Am späten Abend dann, wenn ich mir die Themen für den nächsten Tag aufschreibe, tauchen die Geschenke wieder auf. Die Freude beim Auspacken wird mir im inneren Auge sichtbar. Also beschließe ich, morgen wirklich durch die Geschäfte zu streifen.

Wahrscheinlich bekomme ich das eine oder andere Päckchen mitgebracht. Obwohl ich in jedem Jahr auf mein wunschloses Glück hinweise. Da ist schon wieder dieser Zwang. Ich kann doch nicht etwas annehmen, und dabei mit leeren Händen dastehen.

So gehen die Tage ins Land. Mein innerer Kampf zehrt und nervt. Am Ende bin ich mir sicher, dass ich doch Geschenke haben werde.

Genug davon. Wenn Du das auf den Rest des Jahres und zum Beispiel das Mähen des Rasens abbildest, dann würdest Du das ja gerne machen. Jetzt bekommst Du den Hinweis, „Du könntest mal wieder den Rasen mähen!“ Ab diesem Moment ist die Freiwilligkeit vorbei.

Oder: In einem Meeting schlägt ein Kollege genau die Idee vor, die Du auch hattest. Die Idee ist gut (sonst wärst Du ja nicht drauf gekommen). Aber ab jetzt arbeitest Du nicht mehr an Deinem Thema, sondern für die Idee dieses Kollegen. Wenn der Dir nun nicht wirklich grün ist, dann spüre ich bereits Deine schlechte Stimmung.

Wie kann eine Lösung aussehen? Meinen Ansatz möchte ich hier nicht preisgeben. Schreibe mir bitte Deinen Ansatz als Kommentar. Hast Du dieses Dilemma-Problem auch? Und wie bekommst Du in einer solchen Situation den Biss, die Aufgabe anzugehen?

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